Wie überflüssige Kilos schwinden und der Körper im Gleichgewicht bleibt.

VON BENEDIKT LACHENMEIER

Keine Kohlenhydrate, vegan, vegetarisch: Was auf den Teller darf, ist heutzutage umstritten. Denn unser Leben ist nicht nur von unkontrollierbaren Angriffen von Viren bedroht. Mit der Wahl von Lebensmitteln gefährden wir jahrein, jahraus unsere Gesundheit. Ungesunde Ernährung gehört global zu den grössten Risikofaktoren für Krankheiten und frühzeitige Todesfälle. Müssen wir uns deshalb verrückt machen? Nein. Zu einem gesunden Lebensstil gehört zwar eine abwechslungsreiche und ausgeglichene Ernährung. Aber das heisst noch lange nicht, dass wir auf die kleinen Sünden wie Schokolade oder Alkohol verzichten müssen.

Es war ein ganz normaler Frühlingsabend. Bas Kast joggte wie üblich los, bis etwas Unerwartetes geschah: Nach kaum einem Kilometer brach der 40-Jährige zusammen. «Ein Gefühl, als würde ich mit voller Wucht gegen eine Mauer rennen. Als packte eine stählerne Hand mein Herz und presste es fest und ruckartig zusammen», erinnert sich der deutsche Wissenschaftsjournalist. «Ich bin schon immer gern gejoggt. Und ich habe auch immer gern gegessen. Leider auch ziemlich viel Junkfood: Schokolade zum Frühstück, Pommes, Chips zum Abendessen, runtergespült mit Bier. Warum auch nicht? Lange Zeit, so schien es mir, konnte ich essen, was ich wollte.» Bis zu jenem Tag, als sein Herz streikte. Er fragte sich: Habe ich mit meiner Junkfood-Diät meine Gesundheit ruiniert? Und änderte seine Essgewohnheiten komplett.

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