Die Elektromobilität hat endlich Fahrt aufgenommen. Das zeigt sich in den Zulassungszahlen und im stark wachsenden Fahrzeugangebot. Doch was gilt es bei E-Mobilen zu beachten? Welches sind Stolperfallen? Und was macht die Faszination aus?

VON MARTIN SCHATZMANN

Der Grund, weshalb alternative Antriebe – und Elektromobile im Speziellen – zum Thema geworden sind, ist in der weltweiten Bevölkerungsentwicklung und der sich stetig zuspitzenden Umweltsituation zu suchen. Dabei ist das Elektroauto keine neuzeitliche Erfindung, es hatte lediglich nach starken Anfängen zu Beginn der motorisierten Mobilität einen rund 100-jährigen Dornröschenschlaf eingelegt.

Daraus wurde das Elektromobil erst im Jahr 2010 wieder wach geküsst, als Nissan und Mitsubishi mit den Modellen Leaf und i-MiEV die ersten serientauglichen Elektrofahrzeuge auf die Strasse brachten. Der heute zwar in Ungnade gefallene, visionäre Nissan-Chef Carlos Ghosn hatte damals klar zum Ausdruck gebracht, dass sich aus seiner Sicht die automobilen Umweltprobleme
mittel- und langfristig nur durch die Elektrifizierung des Antriebs lösen liessen. Die übrige Automobilindustrie reagierte nur zögerlich auf die Initiative aus Japan, doch spätestens mit der zuletzt massiven Verschärfung der Verbrauchs- und Schadstoffvorgaben begannen auch die letzten Zweifler auf die E-Strasse einzuschwenken.

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